Montag, 25. Oktober 2010

Manila ist wie Curry

Ich lebe noch.
Auf den Philippinen war Taifun Chaos, aber eher im Norden. Hier war nicht mehr los als viel Regen und etwas Wind. Strom gab es auch meistens, also alles in Butter!
Was soll ich sagen: Mir geht es gut! Die letzten Tage habe ich mich nicht gemeldet, weil ich das Wochenende in Manila bei anderen Freiwilligen verbracht habe (habe dafür letzte Woche an meinen freien Tagen gearbeitet). Nach drei Nächten auf Fliesenboden bin ich irgendwie müde.. seltsam. Also zum Wochenende:
Manila ist soo anders als das gemütliche Paliparan! Sobald ich raus gehe fühle ich mich dreckig. Überall ist es Laut und ich bekomme Halsschmerzen von Abgasen und Klimaanlagen. Ein Wochenende lang macht es mir Spaß mit den anderen Freiwilligen feiern zu gehen. Total verdreht: Die billigste Freizeitbeschäftigung in Manila ist es, in einen der teuersten Clubs im teuersten Viertel zu gehen. Wir kennen immernoch die Besitzer und sie geben sich die größte Mühe uns gut zu versorgen also ist alles inklusive Eintritt umsonst. Dank einigen korrekten Weltwärtslern und viel Kinderbelustigungswasser hat mir mein zweiter Besuch in diesem Club halbwegs gefallen und vielleicht gehe ich mit den anderen nochmal hin, wenn ich nochmal ich Manila übernachte und mein Club-Cooldown rdy ist, aber Manche Freiwillige und Exfreiwillige erheben das Wochenend-Clubben hier zur Religion. Wie auch immer Manila ist wie... hmm... wie Curry.. aus allem möglichen zusammen gemixt, alles was man damit würzt schmeckt ganz gut, aber nach kurzer Zeit hab ich die Nase voll davon (entschuldigt den Blödsinn). Also jetzt bin ich wieder hier und habe mir heute einen Schnorchel gekauft, denn Mittwoch gehts nach Quezon an den Strand, und dann nach Borakay!(mein erster Urlaub außerhalb der Day-Offs)
Quezon wird hoffentlich erst einmal gemütlicher.

Meine Arbeit geht voran und hoffentlich haben wir bald ein Schachturnier organisiert, aber jetzt gibt's erstmal Urlaub! Also demnächst werde ich mich wieder seltener melden sorry (mein PC bleibt hier) aber in einer Woche gibt's Reiseberichte und hoffentlich viele wunderschöne Bilder, und dann auch mal wieder was von meiner Arbeit.

Wärmste Grüße (ja ganz schön warm hier),
Gregor



Donnerstag, 14. Oktober 2010

Kind

Hier noch eine Kleinigkeit. Hab mir mal die Mühe gemacht diesen Sound aufzunehmen.
So klingt's bei mir ab 8 Uhr morgens. Boxen aufdrehen und genießen!

Ameisen

Ameisen...
So etwas resultiert aus Frust über immer wiederkehrende Ameisen.
Tierschützer dieser Welt, habt bitte Verständnis!
Etwas unscharf sorry Videos werden hier in schlechter Qualität hochgeladen,
aber man sieht genug denke ich ;)

Dienstag, 12. Oktober 2010

Mabuhay Germany und Parade

12.10.10

Am 8. war in einem sehr reichen Stadtteil von Manila ein Straßenfest, das “Mabuhay Germany” genannt wurde. Das sah ungefähr so aus: Jeder Deutsche der in den Philippinen lebt und einen vorzeigbaren Job hat hat dort in der Fußgängerzone einen Stand aufgestellt, an dem er sich und seine Arbeit vorstellt und sich die Festbesucher kleine Stempel auf einer Karte abholen können, mit der sie nachher irgendwas gewinnen können. Also der Sinn war, dass sich Deutschland irgendwie Vorstellt und den Philippinos/nas näher gebracht wird.
Neben Siemens, BMW und vielen anderen hatte der Deutsche Entwicklungsdienst auch einen Stand zusammen mit ein paar anderen NGO’s. An diesem sollte jeder Freiwilliger in und um Manila eine Schicht übernehmen und so sind Manuel und ich da am Freitag hingegurkt, Freitags kann man um Manila nämlich nicht fahren oder reisen oder sonstige Fortbewegungen vollführen die dem Leser Geschwindigkeit suggerieren, man kann nur gurken! Die Straßen platzen aus allen nähten, weil viele, in Manila arbeiten und  übers Wochenende nach Hause fahren. Freitags Mittags ist es wirklich schwer ein leeres Taxi zu erwischen und dann noch einen Fahrer, der über volle Straßen fahren möchte. Die Taximeter laufen hier nämlich fast nur über Fahrtdistanz und das lohnt sich für die Fahrer in dem Ewigen Stop & Go nicht. Übrigens muss man generell jedem Taxifahrer beim einsteigen sagen, er solle doch bitte das Taximeter anstellen, ansonsten berechnen die was sie wollen. Gerne wird man daraufhin auch wieder rausgeschmissen, weil das Ding kaputt sei.
Nach 2 Stunden also (ungefähr doppelt so lang wie sonst) stiegen wir an einem Ort namens “Market Market” aus (die Philippinos lieben es anscheinend ein Wort zu nehmen, das gleiche Wort noch einmal dran zu Hängen und zu Behaupten es wäre ein neues Wort, vielleicht fällt euch das noch ein paar Mal auf) und hatten nach kurzem Suchaufwand und “Saan ang Highstreet” das Fest gefunden. Einfach unheimlich witzig! Normalerweise sieht man wirklich! wenige Ausländer, aber hier liefen so viele Deutsche rum. Naja irgendwie zu erwarten, aber es fühlte sich irgendwie so seltsam an. Also wir haben unseren Stand schnell gefunden. Ich durfte Besucher an einem Glücksrad drehen lassen, ihnen Quizfragen zum Thema Ökologie stellen oder sie ein Puzzle lösen lassen, dann tolle Preise ausgeben (so Preise halt wie man sie von so was kennt) Stempel verteilen und auf Plakate zum Thema Umweltschutz und Artenvielfalt aufmerksam machen. Verhaut mich für diese Stereotypisierung, aber Philippinos scheinen über keine besondere Begabung zum puzzeln zu verfügen.
Ich war jetzt also nicht mehr Gast im fremden Land, ich war Jetzt “zu Hause” und sollte den Besuchern mein Zuhause präsentieren. So oder so ähnlich sollte ich mich zumindest benehmen… sehr seltsam.
Das essen sollte typisch Deutsch sein, und das war es eigentlich auch, die Preise allerdings auch! Es gab z.B. ein paar Nürnberger mit Kartoffelbrei für 190 Pesos (ca 3,16€). Ein Franziskaner Hefeweizen kostete stolze 4,20€!! Als deutscher Pils Vertreter, war das Bier-Aushängeschild Öttinger in den Ring gestiegen, 3 mal so teuer wie das um Längen! bessere lokale San Muigelle… wie peinlich! Bier wurde leider nicht von den Verpflegungs-Spesen abgedeckt. ;)
Alles in allem war das Fest super interessant und die Leute die mit uns an dem Stand gearbeitet haben waren super nett und sind vielleicht mal für den ein oder anderen Abend zum weggehen zu haben. Leider hatte ich keine Kamera dabei.

Am Tag darauf durften wir um 5:30 aufstehen. Man wird hier als unerfahrener Deutscher ein ums andere mal Opfer der hier sogenannten “Philippino-time”.
Ich kann damit noch nicht wirklich umgehen. An diesem Morgen zum Beispiel saßen wir ca. ne Stunde vor der abgeschlossenen Tür im 4ten Stock, da wir uns um 6 dort einfinden sollten, der Rest aber später kam. Oft beginnen auch wichtige Seminare die um 9 beginnen sollten um 10 mit einem Snack usw.
Sowas führt dann dazu, dass man dieses Verhalten adaptiert und böse auf die Nase fällt, weil man doch pünktlich seien musste.
Nachfragen “Philippino time?” ist glaube ich ziemlich unhöflich. Am besten ist man einfach immer halbwegs pünktlich und bringt viel Geduld mit.
Apropos Geduld:
Die Menschen hier haben zwar Siesta und Philippino Time aber lieben Instant! Instant-Kaffee, Instant-Nudeln und Instant-Saft. Es gibt hier die geilsten Früchte der Welt (die Philippinen sind ganz weit oben beim  Mangoexport) aber keinen Fruchtsaft! Jeder Mixt Wasser mit süßem Anrührpuder. Auch Kaffeemaschinen sucht man vergeblich.
Hmm also wie gesagt, am Samstag ging es früh los. Geplant war eine Parade durch Paliparan zum Thema Sicherheit für Kinder. Das war ein spannender Tag an dem Manuels und mein Prominentenstatus wieder einmal gefestigt wurde.
Es ging also damit los, dass wir um 7 Uhr morgens mit ein paar Hundert Menschen (geschätzt) 2 Stunden durch die Sonne, die an diesem Morgen wirklich heiß war, liefen. Manuel und ich vorneweg, denn wir durften ca 20 Jugendliche anleiten, mit denen wir vorher an ein paar Samstagen ein paar Rhythmen auf leeren Wassertrommeln eingeübt hatten.



Die Parade endete auf einem Basketballplatz. Dort Wurde ein Film gezeigt und wir durften mit ein paar anderen Kindern/Jugendlichen einen Tanz vorführen… ja einen Tanz… diese Art Tanz bei der man in die selbe Richtung blickend aufgereiht steht und zu emotionaler Musik performed… halt son Baumeister-Schlaffiesportkurs-Tanz. Wie auch immer, das lief auch ganz gut und für den guten Zweck und den tosenden Applaus (ohne Scheiß, die sind total ausgerastet!!) hab ich das gern gemacht ;) . Anschließend hat Manuel ein bisschen für die Kinder Gezaubert. Wer es noch nicht weiß: er kann zaubern^^ Also so im Anzug mit Stock und Hut zu Musik lustige rote Wattebäuschchen verschwinden lassen und überdimensionierte Stohalme aus Plastiktüten ziehen. Und ein paar wirklich! coole Kartentricks.



Noch ein paar Kleinigkeiten:

-Wir haben unseren ersten Flug gebucht. Nach Borakay mit ein paar anderen Freiwilligen über Halloween feiern gehen.

-Mein Zimmer und der Kindergarten wird von einer Wand getrennt, die unter der Decke nicht abschließt…. Da gibt es ein Kind das bringt mich Morgens wenn ich ausschlafen will sooo dermaßen auf die Palme! Ich höre grade Brother Nald singen.

-Wir verbringen viele Abende gemütlich mit Bier und den andern Mitarbeitern von denen einige so 20-25 Sind + ein paar Freunden von denen. Das sind die besten Abende hier!!

-Seit Anfang Oktober Leuchtet hier die Weihnachtsdekoration und in den Kaufhäusern laufen Weihnachtslieder.

-Es gibt kein besseres Gefühl als das, wenn man sich an einem Moskitostich kratzt!

-Es gibt kein schlechteres Gefühl als das, das man hat nachdem man sich an einem Moskitostich gekratzt hat -_-

-Ich hatte hier noch NIE Schuhe an! (Also nur Flippflops und selten Sandalen)

-Wir sind bei One Piece Folge 70

-Gestern haben wir geholfen T-Shirts für Ate Cell’s “Wahlkampf” zu drucken. Eine der Mitarbeiterinnen hier (oder so was wie ne Cheffin) tritt bei den Wahlen des Barangay Captains an.

-Hier spielen alle Schach. Also ich spiel hier bestimmt 3-4 Partien am Tag… wenn ich wiederkomme bin ich Profi ;)

-Keine Ahnung ob das wen interessiert, aber das hier ist ein toter Gecko... viel Spaß :) (Vergrößern lohnt sich)

Toter Gecko um 2:06 Uhr

Toter Gecko um 14:21 Uhr

Toter Gecko um 16:38 Uhr

Toter Gecko um 19:35 Uhr


So heute Abend steht nix an außer Red Horse und One Piece. Morgen schlaf ich aus! Für heute Nacht ist ein Taifun angekündigt.
Euch alles Gute!

Samstag, 2. Oktober 2010

Von allem etwas



Von allem Etwas 30.9.10

Hey wie geht’s? Oder so.
Ich Zerdrücke grade mit dem Daumen Ameisen auf meinem Bildschirm und ärgere mich dann über die hässlichen Flecken…
Mittlerweile merke ich, dass es sich mit der Zeit schwierig gestalten kann regelmäßig Neuigkeiten hoch zu laden, wenn nicht so viel neues Passiert. Ich erzähl mal ein bisschen.

Neulich kamen 3 Nonnen aus Amerika hier an, die wohl hier ein auf unbestimmte Zeit im Projekt bleiben werden. Die haben sich mehr oder weniger Spontan entschlossen auf den Philippinen zu Missionieren als sie eine Anzeige von Pangarap in der Zeitung gesehen haben. Jetzt wohnen sie hier in der Nähe und kommen oft vorbei. Meistens essen wir zusammen mit ihnen und den anderen Mitarbeitern und es ist ganz angenehm ein paar weitere Aliens in seinem Umfeld zu haben.

Zur Arbeit:
Das meiste was ich hier mache, mache ich erst zum ersten oder zweiten mal. Hier helfen, da Zugucken. Z.B. haben wir letztens versucht ein paar Schülern Englisch bei zu bringen, einmal saß ich im Office der Bibliothek und durfte Schulzubehör ausgeben. Letztens haben wir ein paar Müttern geholfen Erdnussbutter zu machen, die dann von hier aus verkauft wird. Von allem ein bisschen eben.
-Update 2.10.10: Gestern wurde mir versichert, dass die Mitarbeiter hier an unserem Wochenplan arbeiten. Rod, der Zuständige für die älteren bis 16 hat etwas von wegen Gitarren kaufen für Gitarren Unterricht gesagt, und er würde dran arbeiten, dass ich Basketball unterrichten kann, Hammer!

2.10.10
Seit gestern morgen regnet es ununterbrochen. Trotzdem war gestern ein super Tag!
Also morgens um 8 Uhr ging es los nach Passay in Manila zwecks Freiwilligentreffen. Also mit 19 Mann/Frau in einen Van gequetscht (ungefähr so groß wie unsere schwarze Karre) und los. Nach 2 stunden sind wir in der Pangarap Foundation in Passay angekommen, haben dort mit Felix (ein anderer DED volunteer) und den anderen Menschen da den Vormittag verbracht.
Mittags um 2 dann ein Taxi zum DED Office genommen. Um die Zeit in Manila ein Taxi zu erwischen gestaltet sich oftmals als schwierig. Die Straße ist ultra voll und die Taxis (oder Taxen) auch. Nachdem ich jetzt 2 Wochen nicht mehr in Manila war kamen mir die mit M16 und Shotguns bewaffneten securitys, die breitbeinig und mit dem Finger am Abzug, 2 Köpfe unter mir vor den Kaufhäusern standen wieder sehr strange vor.
Haben also im DED Office großes Wiedersehen gefeiert Kaffe (Echten Kaffe!! So mit Bohnen und so!) getrunken und über unsere Projekte diskutiert. Das machen wir jetzt so alle 2-3 Wochen.
Dann zurück Nach Paliparan zusammen mit Rod, dem sozial worker für die “Youth” also Kids bis 16. Er hat uns dann Spontan bei sich zum Abendessen eingeladen.
Dort angekommen (er wohnt ca 10 mins Tricycle fahrt von uns entfernt) haben wir Horrorfilme gesehen, gefuttert vieeel Bier getrunken und uns unterhalten. Seine Frau hat kurz in Holland Psychologie studiert und auch rod kennt sich ganz gut mit Europa und Deutscher Geschichte aus. Früher war ein Metal hörender Aktivist und heute hört er Lovesongs xD Wie auch immer die beiden haben uns kurzerhand eingeladen bei Ihnen zu übernachten. Gesagt getan und ins Bett gefallen. Heute morgen dann mit Rod im Regen zur Arbeit.

Eine Geschichte von Reichen Familien und Philippinischer Konfliktlösung:
Hundert mal, Tausend mal und auf jeden Fall ziemlich oft wurde uns gesagt dass hier alles über Beziehungen und Bekanntschaften läuft. Mindestens genauso oft haben wir gehört, dass Philippinos/nas es niemandem direkt ins Gesicht sagen, wenn sie ein Problem mit ihm haben. Es läuft irgendwie über Dritte. Das führt einerseits dazu, dass alle supernett und freundlich sind. Beispielsweise laufe ich mit ner Tüte Bananen über die Straße und irgendjemand, den ich noch nie gesehen hab ruft mir lächelnd hinterher “Ahhh Masarap Sagin!” (Ah lecker Bananen oO). Dass Menschen mir so begegnen ist zwar ganz nett, bringt mir im Alltag allerdings meistens herzlich wenig. Auch kann es zu unangenehmen Fettnäpfchen führen. Wer z.B. jeden tag in Kurzer Hose und Flipflops in seinem Bürojob erscheint, wird das auch wenn es eventuell nicht gern gesehen wird (wird hier glaub ich unterschiedlich gehandhabt) wahrscheinlich eine Zeit lang weiter tun, weil niemand ihn darüber aufklärt.
Eine andere Sache ist das mit den Reichen Familien:
Uns wurde gesagt, dass 50% des BIP von 15 Familien oder Clans kommen.
Ich hab euch ja erzählt dass wir in der ersten Woche in Manila für umme in sonen Edelclub gekommen sind und alles ausgegeben bekommen haben. Und zwar weil dieser Club 2 reichen Typen gehört, die mit Ehemaligen DED Freiwilligen dicke waren.
Dazu die Story: Ein Freiwilliger aus dem letzten Jahr (weiß nicht von welcher Orga) saß hier bis kurz vor seinem Abflug im Knast. Ich weiß nicht wer und ich kenn ihn auch nicht. Ich weiß nur, dass er sich geärgert hat, weil er nicht auf einer Gebutstagsparty eines Mitglieds eben solch einer Familie eingeladen war. Kurzerhand hat er mit ein paar Kumpels einen Kasten Bier von der Party geklaut und irgendwo einen Phallus hingeschmiert, und Zack! Eingebuchtet xD
Also so wurde es mir von seinen Kollegen erzählt und ich bin nicht sicher wie wahr dieser Handlungsverlauf ist. Aber sicher ist, dass er im Gefängnis saß und glücklich vor seinem Rückflugtermin raus gekommen ist.
Soviel dazu ;)

Essen:
Manuel und ich haben uns geschworen jeden Abend ein bisschen zu trainieren, so Liegestütze und was dazu gehört. Bisher ziehen wir das auch Eisenhart durch, außer als wir krank waren. Gestern Abend haben wir uns glücklich angeheitert in die Kissen gelegt, und da hüpft er auf knipst das Licht an und sagt “Ich mach jetzt 20 Liegestütze”. Ich werd nicht mehr… naja da musste ich natürlich mitmachen, wer am Ende des Jahres mehr Tage ausgesetzt hat verliert. Ok normalerweise besteht das Workout aus etwas mehr, aber gestern um 2 Uhr nachts waren auch die 20 Teile qualvoll.
Wir kochen Abends jetzt oft selber. Brother Nald hat uns 2 Philippinische Gerichte beigebracht, die einfach sind und Super schmecken. Chicken Adobo und Chapsiu (oder so). Ersteres ist Chicken mit Sojasoße, Knoblauch, Zwiebeln, Roten Chilis, Essig und Sprite, letzteres Milchfisch (wohl der Nationalfisch hier, Superlecker aber viele Gräten) in Essig gekocht mit Grünen Chilis, roten Zwiebeln, grobem Knoblauch, und Ingwer. Zu beidem isst man natürlich Reis

Joggen:
Dauernd haben wir Menschen gefragt „Wo kann man hier vernünftig Joggen“?
Immer haben wir gehört „Nirgends, doch da gibt es einen Platz in der Nähe der Kirche wo man wohl in nem größerem Kreis halbwegs laufen kann.“  Wir konnten uns nie an so einen Platz erinnern. Naja letztens hat uns mal wer hingeführt. Wir standen vor der Kirche und unsere Begleitperson zeigt auf eine Art Kreisverkehr davor, voll mit Autos und Tricyceln, an dem wir schon X mal vorbei gelatscht sind und sagt „Hier ist es“.
Naja… also da kann man nicht Joggen^^ Der ist ungefähr so groß wie die „Footballwiese“ Am Osterholz und ungefähr so viel Befahren wie die Kaiserstraße.
Wie auch immer, die Suche wird nicht aufgegeben.

Urlaub:
Wir verbringen viel Zeit damit uns Bilder von anderen Inseln anzusehen und Urlaubstage zu Planen. Mit 3-4 Tagen, die wir uns freinehmen hätte wir mit dem Zwischenseimnar Weihnachten, Nicolaus Silvester und irgendnem Nationalfeiertag + Freie Wochentage den ganzen Dezember frei! Mal sehen ob wir das machen.
Demnächst diesen Monat geht es zumindest erstmal mit allen Mitarbeitern von allen 3 Pangarap Sitzen nach Quezon auf Ost Luzon an den Strand Schnorcheln, Essen und Trinken! Das machen die alles halbe Jahr für 3 Tage und es Kostet uns nichts weil praktischerweise RnR heißt (Rest and Recreation) und eine art Dienstreise ist ;)
Felix (der Pangarap Freiwillige in Passay) ist auch dabei.

Soo ich habe Fertig!
Gehabt euch wohl, so wohl wie ich mich fühle ;)
CYA

Quark