Dienstag, 30. November 2010

Hidden Valley 01.12.2010

Jeepney/Kultur:


Ich stehe mit zwei Rucksäcken über der Schulter in Alabang in einer Tiefgarage und sehe mich um. Es ist schon dunkel, Mein Handy Akku ist leer und ich habe keine Ahnung wie spät es ist. Vor mir stehen ca. 30 Jeepneys in Reih und Glied, vor ihnen einige Blau gekleidete Männer, die mir aufgeregt zuwinken und mich fragen "Where are you going Sir?" Ich warte bis Manuel von der Toilette wiederkommt, gebe ihm seinen Rucksack und wir schlendern in Richtung der Jeeps. "GMA Cavite?" sagen wir einem der Uniformierten und er zeigt uns den Richtigen Jeep. Beide Sitzreihen sind brechend voll, sie sind parallel zur Fahrtrichtung angeordnet und im Fußraum zwischen ihnen liegt ein gigantisches längliches Paket. Ich quetsche mich irgendwo halb auf einen Schoß und das Gefährt setzt sich knallend und stotternd in Bewegung.
Meine Füße berühren nicht den Boden, da der Platz zwischen dem Paket und meinem Sitz nicht für meine Beine reicht.  
Etwas kratzt mein Linkes Bein und ich sehe, dass links neben mir ein Baby konzentriert versucht eine Chipstüte zu öffnen. Es sitzt auf dem Schoß einer Frau, vielleicht 30, vielleicht älter. Ich frage sie ob sie auch bei GMA aussteigt und ob sie mir bescheid sagen könnte wenn wir dort ankommen, da ich es nicht erkennen würde. Sie erklärt sich freundlich einverstanden und fragt mich wo ich hin möchte. "Paliparan." , sage ich ihr. Ich muss in GMA einen weiteren Jeep nehmen. 
Wir fahren weiter. Ich bin zu groß um aus dem Fenster zu schauen, deshalb begutachte ich die Dekoration, die vor der Windschutzscheibe baumelt und dem Jeepneyfahrer die Sicht nimmt... größtenteils Metallkreuze. Ich schaue mich im Jeep um und eine Sekunde frage ich mich, was bei einem Unfall mit dem Rucksack passieren würde, der von dem Kerl ganz hinten im Jeep festgehalten wird, und was wohl der TÜV hierzu sagen würde. Jemand ruft "Parra po! (stop)" Wir halten und einige steigen aus. Manuel fragt einen Mitfahrer "Is this already GMA?" Die Frau neben mir bemerkt das, begreift, dass wir zusammen unterwegs sind und tippt mir auf die Schulter: "You just follow me ok?" 
Einige Minuten später hat das Baby eine feuchte Windel und wird auf dem Schoß neben mir gewickelt. Ich halte den Mülleimer auf.
Wir sind da und steigen aus.
Wir waren schon einmal hier und ich frage Manuel "Erkennst du schon was?"
Die Frau mit dem Baby läuft vor und wir sollen ihr Folgen obwohl wir sie nicht darum gebeten hatten uns den Weg zu zeigen. Ein Mann am Straßenrand sieht uns und ihm fallen einige englische Wörter ein: "Hey Joe, What's your problem? Where are you from?" Ich glaube nicht, dass er eine Antwort möchte und so tue ich mal so als könnte ich kein englisch und gehe weiter. 
Wir erkennen den Ort wieder und wissen wo wir hin müssen, also bedanken wir uns vielmals und erklären dass wir den Weg ab hier alleine finden. Ca eine Stunde später sind wir zu Hause und ich freue mich darauf gleich an meinem Laptop zu sitzen, weil ich die Idee habe einen kleinen Teil des Jeeptrips in diese Form zu tippen ;) 


Hier ist es schwer unter den vielen Einflüssen unterschiedlicher Kulturen eine moderne "Philippinische Kultur" aus zu machen. Vielleicht ist es typisch Philippinisch, dass kaum etwas typisch Philippinisch ist. Eben wie Jeepneys. Es sind alte Militärfahrzeuge aus Amerikanischer Kolonialzeit (habe ich das nicht schon mal erzählt?) die mittlerweile "Philippinisch" geworden sind und hier fleißig nachgebaut werden. Dazu kommt soviel Dekoration innen und außen wie drauf und rein geht!
Auf dem Kühler prangt oft ein dicker Mercedesstern (ich glaub einfach weil er fett aussieht) und viel anderer metallener und bunter Krimskrams. Vieles ist mit Motiven und/oder Flaggen Lackiert und ich habe auch schon den ein oder anderen Reichsadler + Haken-Kreuz entdeckt. Hmm... also auf jeden Fall werde ich die improvisierte Art zu Reisen als Typisch für meinen Aufenthalt hier im Gedächtnis behalten. Ich glaube nicht, dass es jemanden gibt, der einen überblick über das öffentliche Verkehrsnetz hier hat. Aber wenn ich einen Busfahrer frage "Wie komme ich nach da und da" kann er mir eigentlich immer sagen "Erstmal da und da hin und dann irgendwie weiter". Es gibt eigentlich immer mehr als genug Ansprechpartner und so komme ich bisher super aus! Ich finde das spannend und witzig :D


Manila:


Donnerstag hatten wir wieder ein treffen der Luzon-Freiwilligen in Manila bei unserer Mentorin Brigitte zu Hause. Wie immer haben wir uns über unsere Einsatzplätze ausgetauscht und organisatorisches geregelt. Anschließend haben wir alle zusammen Gekocht: Spätzle mit Zwiebelrostbraten! Sie hat auch einen Pool den wir nachher benutzen konnten. 
Wir Luzon Freiwillige verstehen uns sooo hammer gut!!!




Ein Teil der Luzon Crew




Heiße Quellen:


An zwei freien Tagen sind Manuel und ich zusammen mit Sascha und Fabian (den St. Cruz Fußball-Freiwilligen) nach Laguna gedüst um uns einige der zahlreichen heißen Quellen dort zu Gemüte zu führen. Wir haben dort eine Nacht in einem Resort verbracht und es gibt kaum mehr zu sagen als dass es umwerfend war! Ich war selten (oder überhaupt schon mal?) an einem so schönen Ort. Mitten im "Dschungel" hat da jemand ein paar Hütten hin gesetzt und mit ein paar Steinen und Kies einige Pools gebastelt um das badewannenwarme und glasklare Quellwasser auf zu fangen.


Wir sind SOO ausgeflippt

Als wir das hier gesehen haben!!

Entspannt

Wasser macht Glücklich...

...und Glücklicher!
Zur Erinnerung: Das Wasser ist WARM!

Füße



Witzig war auch:
Wir haben gefragt ob die Quellen auch nachts geöffnet haben und die Antwort war "Ja, 24 Stunden!"
 Zwei Quellen waren von der Hütte aus gut zu erreichen, aber es sollte wohl tiefer im Wald noch einen Pool und eine Attraktion namens "Hidden Waterfalls" geben. Wir also losgestiefelt auf dem Halbwegs begehbaren Steinweg. Tiefer und tiefer in den Wald... dunkler und dunkler und Tiefer. Und wir hatten schon etwas Schiss, waren aber abenteuerlustig. Dann: *Raschel Raschel* Fabian: "Ahh da is was im Gebüsch!" Plötzlich haben wir alle Bilder von Gorillas und Riesenschlangen im Kopf hoppeln wie ängstliche Häschen den Weg zurück zu Licht und einigen Angestellten. 
Wir haben dann jemanden gefragt, ob das denn der richtige Weg zu den Hidden Falls wäre. Die antwort war ungefähr: "Oh Hidden Falls close at 5pm! Many snakes! very dangerous!!"
Danke, dass wir auch informiert werden :D


Auf dem selben Irrweg am nächsten Tag

Großer Baum

So sahen dann die Hidden Falls aus



Soweit haben wir aber alles überstanden und mir geht es so gut wie selten zuvor!
Alles ist super! Tschüss!

Samstag, 20. November 2010

Laguna und Schachturnier

So, hab lange nichts mehr erzählt!

Laguna:

Diese Woche Dienstag und Mittwoch haben Manuel und ich zwei andere WW_Freiwillige besucht. Sascha und Fabian. Die beiden arbeiten in einem Projekt in Santa Cruz. Ein Campus auf dem Jugendlichen von der Straße eine art Stipendium angeboten wird. Dort können sie ihren Highschool und College Abschluss machen, dürfen aber den Campus nicht verlassen und sowas. 
Die Fahrt dorthin war spannend! Wir hatte keine Ahnung wie genau wir dahin kommen, nur den Namen der Stadt und vom Campus. Aber nach drei Jeepneys einem Bus und zwei Tricycles (3 1/2 Stunden) waren wir da.
Ich habe den Eindruck, dass es hier überproportional viele nette Menschen gibt (also Rondoms :D ). Meistens müssen wir niemanden Ansprechen um zu fragen wo wir aussteigen müssen, da meistens jemand uns fragt wo wir herkommen und hinwollen und warum wir auf den Philippinen sind und wie alt wir sind und warum wir so groß sind obwohl wir erst 19 und 20 sind undundund... :D
Eine besonders nette Frau hat uns sogar vom Jeepney Terminal zu Jollybees begleitet, zugesehen wie wir unsere Burger gemampft haben (sie wollte sich einfach nix ausgeben lassen) und wider zurück gebracht, damit wir unterwegs nicht geklaut werden!
Auf jeden Fall ist das Projekt von Fabse und Sasa super. Sie geben Sport und Kreativ unterricht (malen, basteln ect.). Auf dem Campus ist vieeel Platz (generell ist in Santa Cruz kaum irgendetwas... außer Platz!!) und so wird jeden Tag Fußball gespielt und für die Kids gibt es nichts tolleres und einige sind mittlerweile gar nicht schlecht. Fußball ist auf den Philippinen übrigens kaum vertreten und der Gummiball hier ist das beste was Mall of Asia und co hergeben. Und ich hab das erste mal drei Stunden in der Philippinischen Nachmittagssonne Fußball gespielt (und das ohne nennenswerten Sonnenbrand!). Heute fühl ich mir wie eine Holzmarionette dank Muskelkater in den Stelzen.

Ich bin Sauer weil Manu nur Filmt und nicht läuft :D

Die Kids fangen gerne Insekten

So sieht der Campus aus. Basketball gibt's sogar hier!

Und auch "Straßen"



Schachturnier:

Heute haben wir unser UNGLAUBLICHES Schachturnier für Kinder/Jugendliche von 8 bis 17 durchgeführt. Alles lief halbwegs glatt und wir hatte viele freiwillige Helfer, für die wir uns bis morgen ein essbares Dankeschön überlegen müssen... Wahrscheinlich Kuchen.

Das war unser Aushang. Die Namen zu entziffern war nicht leicht

Vorbereitungen

20 Kids und 10 Schachbretter

Im Vordergrund das Finale der Highschool/College Division

Die Tabelle und unsere "Rules" auf Tagalog

Das unglaublich wichtige Zertifikat!!!
(das übrigens nicht ich verfasst habe... so wichtig sind die GERMAN VOLUNTEERS nun auch wieder nicht :D )

Das Turnier sollte eigentlich morgen weitergehen, aber die Kids hier spielen ein völlig anderes Tempo als ich es gewohnt bin. Die meisten haben an einem Nachmittag 8 bis 9 Spiele gespielt. Mein Kopf ist schon nach dreien leer...

Übrigens habe ich jetzt ALLE Nintendo 64 Spiele die man sich vorstellen kann auf meinem Rechner und so verbringen wir einen Teil unser Freizeit mit Bomberman und Super Smash Brothers! :D Herrlich!

Also hauta rein!

Samstag, 6. November 2010

Balut

Manu hat ein Balut gegessen! Eine Spezialität hier: ein halb ausgebrütetes Gänseei.
Ich probier das auch irgendwann nochmal... aber es sieht wirklich WIDERLICH! aus...
Aber soll Gans ok schmecken. ;)








...würg






Mittwoch, 3. November 2010

"Arbeit Arbeit" 03.11.2010

Eine kleine Abhandlung über meinen Job:
Mittlerweile habe ich einen besseren Eindruck bekommen, was die Pangarap Foundation hier so macht und wie ich dabei Helfe:

Einer der wesentlichsten Bestandteile der Arbeit hier sind die Gangs. Also nicht so Grundschulbanden, wie ich sie früher hatte, sondern so Jugendgangs eben.
Wer hier als Junge aufwächst, wächst fast zwangsläufig innerhalb einer Gang auf. Eben die Leute mit denen man Rumhängt. Ähnlich wie bei uns die Klicken.
Der unterschied hier ist, dass diese sogenannten Gangs sich meistens aus irgendeinem Grund gegenseitig nicht ausstehen können (keiner weiß so richtig warum, und wahrscheinlich macht es auch keinen Sinn... ich weiß es nicht). Und die Kids, die teilweise noch echt jung sind nehmen diese "Feindschaften" beängstigend ernst!
Es geht so weit, dass sie Schrotwaffen aus Wasserpumpen und Metallrohren improvisieren und damit teilweise mehr oder weniger geplante Schießereien unternehmen. Ich bin mir sicher, viele von den Jungs, mit denen ich hier zu tun habe, haben so einiges erlebt und ich möchte wirklich nicht drüber nachdenken, wer hier schon einmal jemanden umgebracht haben könnte... es ist etwas wo ich einfach nicht durchblicke... ich glaube keiner tut das.
Das Ding hierbei ist: Ich bekomme davon nichts mit! Manche Jung's erzählen mir dies und das, und oft merke ich, wie manche versuchen mich irgendwie in ihre Gruppe mit ein zu beziehen indem sie mir anbieten, ich solle doch einfach mal Nachts in ihr viertel hinter dieses und jenes Haus kommen und mit ihnen trinken und ihnen beim Tanzen zu gucken (die stehen hier auf so Straßentänze und Brakedance und sowas), aber zu mir ist bisher fast jeder nett und respektvoll und bisher habe ich auch keine Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Gangmembers gesehen, seien es nur Beleidigungen... irgendwie halten die das vor mir versteckt und regeln das still und heimlich untereinander.

Also zu Pangarap:
Der Sinn von einem Großen teil der Arbeit mit den Youthgangs ist es, unterschiedliche Gangmitglieder zusammen zu bringen und gemeinsame Aktivitäten zu starten. Es gibt einige Seminare (z.B. letztens zum Thema Sexuelle Belästugung) zu denen sie eingeladen werden (ich hab noch nicht ganz heraus gefunden, warum sie tatsächlich kommen... aber sie kommen) oder man schaut einen Film zusammen mit dem alle was anfangen können (vor ein paar Tagen "Streetdance").
Mein Job bei so etwas ist bisher gelegentliches Assistieren oder ich nehme einfach an dem Seminar (oder was auch immer) teil und unterhalte mich mit Jugendlichen... oder Spiele Lehrer wenn es heißt "entwerft ein Plakat auf das ihr schreibt, wie man Sexuelle Belästigung verhindern kann". Dann sitze ich bei den Youth's und sage  "Ich glaube das hat Kuya Rod anders gemeint, denkt doch mal über blabla nach" wenn sie "Ich schaue gerne Pronofilme" auf das Plakat schreiben.

Vom Körperlichen Aspekt, sind wir hier mit 2 Freiwilligen gnadenlos überbesetzt, da alles auch einer schaffen könnte, aber je mehr hier sind desto besser. Z.B. hat vielleicht Manuel einen besseren Zugang zu bestimmten Youth's den ich nicht habe oder umgekehrt.

Mir wurde gesagt, dass die Anzahl der Youthgangs seit 2006 (als Pangarap hier angefangen hat) von 50 auf 20 Gangs gesunken ist (in einer Gang sind glaube ich so 10 - 20 Youth's).

Zu meinen Täglichen Aufgaben gehört außerdem:
-In der Bibliothek gegebenenfalls bei Hausaufgaben helfen oder English nachhilfe geben.
-Im Jugendzentrum (oder wie man es nennen will) zu "sein", wo alle immer eingeladen sind Billard oder Brettspiele zu spielen. Dort mache ich nichts anstrengendes.
-Zukünftig hoffentlich wieder im Childminding (Kindergarten) zu helfen

Übrigens waren letztens Barangay-Wahlen auf den Gesamten Philippinen. Üblicherweise macht man Wahlkampf, indem man sich einen Fahrer mietet, der mit Bildern von einem durch die Stadt gurkt und aus lauten Boxen (hier ist immer irgendwas laut) Musik spielt. Überall hängen Flyer und alle veranstalten Partys, aber vom Inhalt habe ich nicht viel mit bekommen.

Soooo viel getippt...
Machst gut!

Jeder braucht Urlaub ;) 03.11.2010

3 Tage Quezon:
Und so machte die Pangarap Foundation für 3 Tage dicht um klein Gregor auf eine Reise mit zu nehmen, damit er die armen Herbst-Opfer in seinem Heimatland mal so richtig neidisch machen kann.
Ich habe meine erste Woche Urlaub hinter mir und es war wunderbar!
Letzte Woche Mittwoch ging es los. In einigen viel(!!)zu kalten Vans fuhren Felix Manuel und ich zusammen mit (fast) allen Pangarap Mitarbeitern an die Ostküste von Luzon, nach Quezon. Dort haben drei Tage mit sogenanntem Rest & Recreation verbracht... und das war es auch. Vom Bett zum Strand, zum Essen, zum Strand, zum Essen, zum Strand, zum Pool zu Bier und Karaoke.
Seltsamerweise neigen die Philippinos (also die die ich bisher kenne) dazu trotz Urlaub und langen Abenden am nächsten Morgen um spätestens 8 Uhr mit Verklebten Augen vor dem Fernseher zu stehen und alle die wollen (oder auch nicht) mit ihrem Gesang oder den Worten “Gregor let’s eat! Breakfast!!” durch die Karaokemaschiene zu beglücken.
Viel erlebt habe ich die 3 Tage nicht, aber so war es ja auch gedacht und ich habe die anderen hammernetten Pangarap Mitarbeiter besser kennengelernt.
Alles in allem hätte es weniger regnen können und die Van Klimaanlage hat einer kleinen Erkältung, die ich mit vorher eingefangen hatte ordentlich auf die Sprünge geholfen, aber trotzdem war es einfach herrlich!

"BEACH"

Einige (nicht alle) Mitarbeiter/innen und Felix (Rot) Manuel (neben Felix) und Ich (oben ;)

Etwas müll trübt sie Sicht, aber das Wasser war wärmer als ein Kinderpipibecken im Hallenbad!

Hier leben sie noch

Hier nicht mehr

Hier auch nicht mehr

Essen kaufen auf dem Markt

Ich darf auch helfen

Die sind sooo karaoke-süchtig, aber Jessy (der coole mit dem Micro ;)
ist auch hammer Entertainer!

Schnorcheln (das Wasser war leider sehr trüb)

Vom schnorcheln mitgebrachte Austern!

Schleimig...

...aber ganz lecker.

Wir im Pool :) (Ich liebe meine Kamera)

Wir ohne Pool


4 Tage Boracay:
Die anderen Mitarbeiter sind ab nach Hause und Manuel und ich haben bei Felix in Manila übernachtet, denn für den nächsten Morgen hatten wir einen Flug nach Boracay gebucht um dort mit den anderen Freiwilligen Halloween zu feiern.
Dieser Urlaub war völlig anders! Wir haben nach meinem Geschmack etwas zu viel gefeiert. Viel mehr war einfach nicht drin weil das Angebot einfach unglaublich ist! Boracay ist eine Touristen Insel, auf der über Halloween besonders viel abgeht. Es hat Riesen Spaß gemacht in Flipflops und Badeshorts wie Zombies auf der Tanzfläche zu wackeln xD
Boracay ist wie ein anderes Land. Hier ist nicht mehr viel von dem Manila-Widerspruch zu spüren. Alles ist Sauber und Ordentlich... und teuer... für Philippinische Verhältnisse.

"Blau"
Ich hab noch nie so einen schönen Strand gesehen!
Das Wasser war sooo Klar!

Und der Sand war sooo weis!

"..."

"Ähm..."

Blubb...

Coke

Solche "Sandburgen" wurden meistens von Kindern mit Löffeln gebaut
um sich etwas Geld zu verdienen

Dafür ist man nie zu alt



Wieder in meinem kleinen Paliparan angekommen merke ich, wie sehr ich mich nach so kurzer Zeit des Einlebens wieder “zurück zu Hause” fühle.

Nach sieben freien Tagen habe ich fast schon ein schlechtes Gewissen, aber jetzt kann und muss ich mit guten Vorsätzen wieder in die Arbeit starten, da ich ein paar meiner nächsten freien Tage durcharbeiten muss um meinen Urlaub ab zu “bezahlen.”

Hauta rein!