Dienstag, 28. September 2010

Der Tim

Hey, ich muss euch was zeigen.
Der Beginn einer Unterhaltung zwischen mir und Tim von ähh gestern (zu seiner Verteidigung, es war bei ihm auch erst halb 11^^):


Vonwichtig27.09.2010 16:48
timmimuff
Timmäh27.09.2010 16:49
moin^^
Timmäh27.09.2010 16:49
du bist doch aufn phillipinen, oder hab ich was verpasst? O.o
Vonwichtig27.09.2010 16:50
oO
Vonwichtig27.09.2010 16:50
ich bin in W-tal
Timmäh27.09.2010 16:50
cool
Timmäh27.09.2010 16:50
dann hab ich was verpasst
Timmäh27.09.2010 16:50
war das stephan, der letztens zum flughafen gebracht wurde?^^
Vonwichtig27.09.2010 16:50
jo
Vonwichtig27.09.2010 16:50
hmm
Timmäh27.09.2010 16:50
ok :> 

Samstag, 25. September 2010

24.9.10

Vorgestern morgen setzten unangenehme Reise-Symptome ein… Ich gehe hier mal nicht weiter drauf ein. Nach ein paar Stunden ging es mir wieder besser und ich fühlte mich fit genug um mit dem Hausmeister Brother Nalde 2 Stunden nach Tagaytay zu fahren, eine Stadt in den Bergen, ich glaube im Süden. Dort sollte es sehr kalt sein und wir sollten einen Pulli mitnehmen. Also Rucksack gepackt und ab geht’s.
Alles lief glatt, mir ging es soweit gut und nach 2 Stunden waren wir angekommen.
Neben diversen kulinarischen Spezialitäten (Kokosnusskuchen und Mini-Bananen) gab es hier den kleinsten aktiven Vulkan der irgendwas zu bestaunen (der Welt, oder der Philippinen oder Asiens… alle sagen was anderes). Es war bewölkt und feucht und ungefähr so warm wie bei uns im Sommer, wenn es regnerisch ist, also eigentlich ganz angenehm. Brother Nalde hatte eine Gänsehaut :) Wie auch immer, jedenfalls war der Anblick super!

Ich mag die Panorama Funktion

Hier zu wohnen ist bestimmt spannend

Mit einer Seilbahn kann man über den Abgrund "fliegen"

Der Ort hieß "Picknick-Crowe" hier standen Grills, Tische und Stühle

Ein Panorama mit dem Vuklan "Taal"

Vulkan


Nach ein paar stunden sind wir zurück gedüst. Das war grausam. Die Jeepneys voll bis unters Dach (wobei ich als größter Mensch der Erde in den Dingern sowieso nicht aufrecht sitzen kann) und anders als bei der Hinfahrt wurde es mit zunehmender Fahrtzeit nicht kühler sondern heißer und feuchter. Auch der Abgasanteil der Luft stieg an. Naja als wir dann zu Hause ankamen ging es mir ziemlich dreckig und ich verbrachte einen unangenehmen Abend zwischen Schlaf- und Badezimmer.

Gestern ging es mir wieder soweit gut, aber Manuel lag flach.
Ich hab nicht viel erlebt und Manu hat sich bis heute nicht aus der Wohnung bewegt.
Er hat zwar kein Fieber mehr aber gut geht’s ihm nicht. Naja mal sehen was daraus wird.

26.9.10
Manu geht es wieder gut. Heute haben wir nix zu tun und mittlerweile kommt ab und zu Langeweile auf. Hoffentlich fängt bald die strukturierte Arbeit an, mal sehen was das heißen wird.
Am ersten Oktober treffen sich alle Freiwilligen in Manila. Aber nur für einen Tag. Da gibt es übrigens mehrere deutsche Kneipen und da wird wohl fleißig Oktoberfest gefeiert :)

Bis demnächst

Dienstag, 21. September 2010

21.9.10
Ich sitze auf meinem Bett und bin genervt.
Unsere Nachbarn haben in ihrem Hof eine Karaoke-Maschine aufgebaut und seit 10 Uhr morgens (wir haben jetzt 16:30) pilgern die schlechtesten Sänger und Sängerrinnen aus Cavite hierher um die Nachbarschaft mit schiefen Tönen aus lauten Boxen zu beglücken…. So kommt‘s mir jedenfalls vor. Nach jedem Lied, wenn die erreichten Punkte eingeblendet werden plärrt die Final Fantast „Kampf gewonnen Musik“ aus den Lautsprechern, welche bei mir seit ca. 3-4 Stunden keine nostalgischen Gefühle mehr auslöst… schade. 
Naja.. Anderes Thema (oh mann singt die schief…) :
Also wir durften uns 2 freie Tage pro Woche aussuchen. Die Wochenenden sind dafür eher ungeeignet weil da die Kids kommen, die unter der Woche zur Schule gehen (die Karaoke-Maschine läuft wirklich ohne Pause!! Bisher folgte auf jedes Lied sofort das nächste). Wir haben uns erstmal Mittwoch und Donnerstag rausgepickt.

Zum „Straßen“verkehr:
Auf den Straßen hier sieht man fast nur öffentliche Verkehrsmittel. Das heißt Jeepneys



Und Tricyckles 



Für uns sind das die einzigen Formen der Fortbewegung im Straßenverkehr (abgesehen vom Fußmarsch), aber man ist eigentlich immer gut angebunden. Achja Busse gib‘s auch, aber nur für weitere Strecken, so statt einer Bahn. Auf einem Tricycle sitzt man übrigens „Trommelwirbel“ zu fünft!
Zwei hinter dem Fahrer auf dem Bike und zwei im Beiwagen.


Die Jeepneys sind ein Überbleibsel der Amerikanischen Kolonialzeit. Ursprünglich sind es umdekorierte Ami-Militärfahrtzeuge. Mittlerweile werden sie nach altem Vorbild nachgebaut und sind wenn man so will typisch Philippinisch.



Die Art zu bezahlen find ich spannend. Man setzt sich einfach rein, kramt sein Geld raus, gibt es dem Sitznachbarn und sagt laut „Bayet“ oder so. Keine Ahnung was es heißt oder wie es geschrieben wird, aber es bewirkt, dass das Geld von Fahrgast zu Fahrgast weitergereicht wird. Ein Beifahrer vorne Sammelt es dann ein. Wer raus möchte ruft „Parra“ (Stop).
In einem Jeepney sitzen ungefähr immer 2-3 mehr als reinpassen.


Zum Essen:
Mittags essen wir mit den anderen. Meistens das, was für das „Feeding“ gekocht wurde.  Reis + X. 
Morgens und abends kaufen wir meistens was auf der Straße. Man muss nur vor die Tür gehen und kann superbillig und klassisch essen. Überall gibt es Chickenballs oder Fried Chicken (sehr beliebt hier sind frittierte Hühnerköpfe). Abends kaufen wir oft bei einem Stand direkt gegenüber. Reis und Soße mit Schwein und Gemüse für 74 Pesos. Ein Abendessen für 2 Personen 
Für 1,30€.

Paliparan:
Paliparan besteht aus 5 Phases. Wir leben in Phase 2. Die meisten sind hier eher Arm und die meisten verdienen ihr Geld mit Tricyle fahren oder Essen anbieten.
Heute haben wir die Highschool besucht. Hier werden ca. 5000 Kinder in 3 Tagesschichten unterrichtet. In einer Klasse sitzen bis zu 150 Schüler/innen und die Lehrer unterrichten mit Mikrofon und Verstärker. Wenn wir an einem Klassenraum vorbeigekommen sind haben die Schüler (besonders die Schülerrinnen) wie wild angefangen zu Kreischen oO Man ist hier als weißer irgendwie Prominent. Dementsprechend unbeliebt haben wir uns wohl bei den Lehrern gemacht.

19:22Uhr

-_- Die Karaokemaschiene läuft…. Und läuft… und wieder höre ich den Final Fantasy Jingle und ich kann ihn nicht mehr ausstehen!

Wo war ich? Ahja, hier bilder von Paliparan:

Blick aus dem Fenster

Nochmal

Uuuund nochmal

Simba der Hofhund

Kackerlake 

Übrigens war gestern das erste mal für 3-4 Stunden der Strom weg.
Es ist irgendwie seltsam wenn mit der Zeit der Laptop Akku schwindet und der Kühlschrank langsam abtaut.

Heute hatten wir einer Ameiseninvasion stand zu halten. Wir haben mit 2 Sprühdosen Insektengift dem Ansturm erfolgreich getrotzt.



Unsere Arbeit:
Uns wurde gesagt die ersten zwei Wochen sind erstmal zum Ausprobieren und anschauen gedacht. Die einzige regelmäßige Arbeit, die wir bisher haben ist der Kindergarten. Der Tag heute lief zum Beispiel so ab:

8:30- Aufstehen frühstück suchen (entweder hat irgendwer was vorbereitet oder wir braten ein paar Eier oder wir gehen Hamburger oder Spagetti Kaufen, hier ist man so was oft zum Frühstück)

10 Uhr- Eine Stunde mit den Kindern Malen und High Five einfordern/austeilen.
Für die kleinen bin ich „Kuja Gregor„. Kuja heißt großer Bruder. Im Prinziep „Onkel Gregor“

12 Uhr- Mittagessen und Siesta bis 14 Uhr

15 Uhr- In den vierten Stock laufen, wo angeblich Computerrunterricht stattfinden soll
15:30- Wieder runterlaufen, weil der Unterricht wohl irgendwie ausfällt/schon war/keine Ahnung

Rest des Tages- Einkaufen, Essen und ausruhen. 

Ich glaube das war bisher der gammeligste Tag hier, aber Langeweile kam bisher nicht auf. Ich sitze hier auch gerne rum, schwitze und schau aus dem Fenster. Sonst wenn wir nichts zu tun haben ist immer wer da, der uns Tagalog beibringt, sonst waschen/einkaufen/unterhalten/schlafen, ich werde hier schnell müde.
Rumsitzen und Tagalog lernen

(Oh sie singen das erste Lied, dass ich kenne „In the End“)
 
Gut das reicht dann mal wieder. Ich freu mich übrigens über E-Mails ;)
Sie singen immer noch. Jetzt seit 10 Stunden ohne Pause… beeindruckend. Manu summt grade den Jingle mit…
Ich versuch demnächst mal Videos von ner Tricycle Fahrt rein zu stellen.

Macht‘s Gut!

Freitag, 17. September 2010

Erste Arbeit

Moin moin,
Manuel und ich machen grade Siesta (Mittagspause von 12-14 Uhr)
Ich warte darauf, dass er mit deiner Wäsche fertig wird damit ich meine Machen kann. Wir waschen hier von Hand… mal sehen wie das so klappt.

Waschen

Also mal von vorne:
Vorgestern sind wir in unserem Projekt in Paliparan angekommen. Paliparan ist ein Bangaray (Stadtteil) von Dasmarinas. Als ich aus dem Van stieg hat ein Kind auf mich gezeigt und "Gregor" gerufen, das war cool! Wir wurden fleißig allen vorgestellt und es ist soo ungewohnt das wirklich jeder übertrieben freundlich und redefreudig ist.

Zur Pangarap Foundation:
Uns wurde eine Powerpoint zur Pangarap Foundation gezeigt. Sie hat hier 2 Sitze. Einen in Passay (Manila) und einen hier in Dasmarinas.
Ein DED Freiwilliger ist in Passay. Dort geht es in in erster Linie um Kinder von der Straße. Sie werden dort aufgenommen, leben dort und gehen wenn möglich zur Schule.
Die Einrichtung hier in Dasmarinas ist etwas größer, doch die Kinder übernachten hier nicht. Hier finden verschiedene Projekte statt. Es gibt einen Kindergarten für Kinder von 1-5, Unterricht für Kinder (oder auch Erwachsene), die kein Geld für Schule haben und Montags bis Freitags um 11 findet das “Feeding” statt. Hier bringen mittellose Mütter ihre Kinder für ein Mittagessen vorbei (ich glaub bis zu 6 Jahren oder sowas). Es gibt auch Programm für Jugendliche, aber darüber weiß ich noch nicht viel. Ein Sportprogramm gibt es bisher nicht wirklich, da die Kinder in ihrer Freizeit sowieso den ganzen Tag Basketball spielen…. Aber vielleicht lässt sich da ja noch was machen.
Die Leute hier sind auf jedenfalls super! Sehr engagiert und offen für Fragen. Die Meisten sind recht Jung… generell sieht man hier wenig alte Menschen!

Zum Gelände:
Die Einrichtung hier ist 3 Stockwerke hoch und insgesamt recht gut ausgestattet… Büros mit Internet, Ventilatoren, Küchen usw. Es ist sauber aber es gibt keine Klimaanlagen, was das einschlafen abends zu einer schweißtreibenden Angelegenheit macht (ging aber bisher ganz gut). Auf dem Hof schläft tagsüber ein alter, deutscher Schäferhund (zum Teil zu mindest) in seinem Zwinger und nachts wird er raus gelassen um den Hof zu bewachen. Blöderweise freut er sich über jeden “Besucher”… aber er sieht immerhin
gefährlich aus.

Zu uns:
Manuel und ich teilen uns ein 3 “Zimmer” Appartement auf dem Gelände. Also ein Flur/Küche (nur mit Spüle und Kühlschrank). Ein Schlafzimmer (Manuels) und ein Schlaf/Wohnzimmer (Meins). Ein Bad haben wir auch J (kennt ihr ja inzwischen^^)
Der Eingang ist hinten im Hof

Negativ: Keine Klobrille
                          Positiv: Keine Spinnen unter der Klobrille

Errät wer was das ist? Es handelt sich um eine Sanitäre Einrichtung...
...
Richtig! Das ist unsere Dusche!

"Küche"

Mein Zimmer (Panorama Funktion Dings)

Die zwei "Blumenmedallien" waren Wikommensgeschenke der Kinder

Manuels Mosiktonetz

Mein... äh... Moskitonetz.... jajaa ich mach das nochmal neu.
Aber ich hab's auch als erster versucht!

Gestern war unser erster Arbeitstag. Um 8 Uhr haben wir mit den anderen Mitarbeitern gefrühstückt, danach haben wir bis 11 im Kindergarten geholfen. So Kinder bespaßen, Vorlesen (in welcher Sprache auch immer), Ball hin und her werfen, Spongebob gucken usw. Dabei lernt man echt viel Tagalog, weil die Kinder nichts anderes verstehen. Ich hab mittlerweile ein kleines Notizbuch in die ich dinge rein schreibe wie “together = tayo” oder “Where is the Ball = Asaan ang bola”
Um 11 haben wir beim Feeding geholfen. Manuel hat die Kinder Gewogen und ich hab ihre Größe gemessen. Die haben manchmal ganz schön schiss vor großen weißen Menschen.
Lunch haben wir wieder mit den Mitarbeitern gegessen so um 12 Uhr, wir haben es uns mittlerweile angewöhnt immer! Hungrig zu sein…. Irgendwie ist das hier wohl so üblich.
Siesta war dann bis 14 Uhr und dann standen wir vor einer Gruppe Schüler (so 12-60 Jahre alt) und sollten ihnen 2 Stunden Deutsch beibringen. Um vier war dann Feierabend… ganz angenehm.  

Abends haben wir im “Wohnzimmer” One Piece geguckt (der Rumgeh-Festplatte sei dank) und n Bier getrunken.

19:50 Uhr:
Soo jetzt hocken Manu und ich nebeneinander im “Klassenzimmer” vorm PC und hauen in die Tasten. Der Nachmittag war unspektakulär, wir haben Kinder beim “Hausaufgaben-machen” betreut, nur war kaum jemand da weil es geregnet hat und die, die da waren hatten wohl keine Hausaufgaben auf und so haben sie uns noch was Tagalog beigebracht. Ich merke schon wie ich in der Sprache weiterkomme, doch je tiefer man eintaucht desto mehr Schwierigkeiten offenbaren sich. Ich denke die Sprache ist zwar einfacher als Deutsch, aber schon härter als Englisch.

Mal sehen welche Aufgaben noch so auf uns zukommen.

Übrigens haben wir nen ganzen Haufen Haustiere:

Ameisen... Essen rumliegen lassen geht nicht!

Unser Gecko... wir nennen ihn liebevoll Gecki.
Wir haben auch ne Kackerlacke... wir nennen sie weniger liebevoll Kacki.



Soweit so gut,
bis denne!

Montag, 13. September 2010

Max B.

Hier zeig übrigens Max B. im Hildener Waldschwimmbad beim Splashdiving einen seiner spektakulärsten Sprünge!!



Chinese Cementery, Mall of Asia und Resident Evil


Hey,
Heute wollte ich mal in erster Linie Bilder hoch laden, weil das Internet grade so schön Läuft. Mal sehen ob es Funktioniert J (Ich weiß jetzt wie die komischen J's hier rein kommen!! Also wenn ich im Word :) mache visualisiert das Programm das als Smily, aber wenn ich's hier rein kopiere entsteht daraus ein J... ka warum. So ist's wahrscheinlich auch in der Abizeitung passiert)

Also hier waren wir auf einem Chinesischen Friedhof. “Chinese Cementery” hieß das ding und war gigantisch! Im Prinzip ist es eine Stadt, dort lassen sich die Reichsten der Reichen in Särgen aus Marmor oder Edelstahl begraben (nur für Chinesen, aber Religionsübergreifend) und lassen sich um ihr Grab eine art Haus aufbauen. Regelmäßig werden die Gräber von den Familien besucht, die dort einige Zeit mit Feiern und Brettspielen verbringen (so oder ungefähr so hat es uns der sympathische Guide erklärt). Um Allerheiligen ist die Feierei besonders groß.
Naja seht selbst:



                                         Ein Blick in eine Straße des Friedhofs. Alle "Häuser" links und rechts sind begehbare                      
                                         Gräber, oft mit 2 Stockwerken

Hier das Grab vom Erfinder der Nudeln, auch "Nudelkönig" genannt,
deshalb die Krone.
Kein Scherz!

Hier ein Grab mit Klimaanlage.... übrigens hat fast jedes Grab eine Toilette.
Die Toten leben hier oft komfortabler als viele Lebenden^^



Gräber, Gräber, alles Gräber



Aschebehälter für die Middle-Class



Aschebehälter für die Lower-Class



Ein Denkmal für gefallene Chinesen im zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg



Kein Wohnhaus, keine Kapelle...
ein 2 Stöckiges, Klimatisiertes Ein-Familien-Grab!


...Soviel vom Cementry. Die Toten spendieren sich eine eigene Stadt und die Taxifahrer schicken ihre Kinder auf die Straße, weil sie sich keine Wohnung leisten Können. Daumen Hoch!

Ähnlich gigantisch wie diese Totenstadt war die "Mall of Asia". Eine wirklich Riesige Mall, die trotz des Namens einer der (meinem Eindruck nach) am stärksten amerikanisch geprägten Orte hier ist. Apropos: Weiße werden hier erstmal für Amerikaner gehalten, viele rufen mir "Hey Joe" nach und ein kleines Mädchen hat mit einer Holzpistole auf uns gezielt und gerufen "Americano! Bäng Bäng!"
Mit einigen Bildern zurück zur Mall:

Hier eine der vielen Hallen der Mall. Es ist angenehm hier mal nicht angestarrt zu werden
und kaum jemand springt aus dem Halbschlaf auf um mit "Hey Sir!" hinter dir her
zu rennen um dir eine gefälschte DVD an zu drehen.



Das lass ich mal unkommentiert...



Manila Bay. Die Küste verleitet dazu sich mit Bier auf die
Mauer mit Seeblick zu setzen, Jedoch ist der Verzehr von Alkohol
hier in der Öffentlichkeit verboten



Hier sieht das Wasser zwar ganz nett aus, aber live sieht
man die Trübe Suppe



Schön

Jaaaa das war's dann auch! Ich bin überwältigt von meiner Tipp-Energrgie...

Achja: Ins Kino gehen kann man hier super und Günstig...nur ein Pullover ist Plicht! (die Klimaanlagen sind krank und machen krank!)
RESIDENT EVIL!! IN 3D!! Ich hab das Grinsen nicht weg bekommen! Ab der ersten Scene war ich dabei (und auch bis zur letzten, dank humanerer Länge und gnädigem Finale...nicht wie in Transformers 2 ;).
Unbedingt zu empfehlen in 3D (kostet hier umgerechnet ca. 5,25€).
"The American" fand ich nicht besonders sehenswert. Ein seeeeehr langsamer Film der sich in Style und Spannungsbogen an "Spiel mir das Lied vom Tod" orientiert, aber natürlich nicht an ihn heranreicht.

Ok. Genuch Gewippt... äh Getippt (und HA!).
Bis dann!





Samstag, 11. September 2010

Grillen, Club und Führung durch Manila

Hey Leude,
Ich sitz mal wieder in der Lobby um mich über das Internet zu ärgern. Die Lautsprecher dudeln zum Xten mal etwas was so klingt wie die Keyboard-Demo zum nachspielen von “My heart will go on”…. ich glaube die haben hier nur eine CD.
Das Seminar schreitet voran und das Programm lockert sich.
Wir haben jetzt Nachmittags öfter mal frei um die Stadt zu erkunden und morgen ist komplett frei. Das meiste restliche Seminar wird wahrscheinlich der Sprachkurs in Anspruch nehmen.

Vorgestern Abend waren wir bei Brigitte (unsere Mentorin hier) zum Grillen eingeladen. Sie wohnt in einem abgesicherten ummauerten “Village”.
Bei ihr auf der Veranda haben wir dann schwitzend (beim Abends rumsitzen merkt man doch die Hitze) Grillfleisch, Kartoffelsalat und Bier zu uns genommen und uns Moskitostiche eingefangen. War aber ein schöner Abend.

-Bei Brigitte


Gestern Abend ging’s in ne Disco. Hab den Namen grad vergessen.
An sich war der Club super! Eher klein, aber wirklich vom feinsten. Richtig gute Musik und die Beste Lichtshow die ich je gesehen habe!
Wirklich interessant ist es, wie hier alles über die richtigen Kontakte laufen kann.
Es ist kompliziert und wahrscheinlich für euch Langweilig es genau zu erklären… auf jedenfalls sind wir gestern Abend alle 11 umsonst reingekommen und mussten keine Getränke bezahlen… und heute stehen wir wieder auf 2 Gästelisten für ähnlich teure Clubs (und der gestern war wirklich teuer), alles nur weil wir seit ein paar Tagen Leute kennen, die n paar andere Leute kennen.
Man hat es hier bei solchen Sachen als Europäer auch einfach viel leichter.
Naja… auf jeden Fall ist mir dann in dem Club ziemlich schnell der Spaß vergangen und wir sind mit n paar Leuten schnell wieder gefahren…. Ich fühl mich hier in der rolle des “reichen Ausländers” wirklich nicht wohl und hab wenig Lust das nach außen zu präsentieren.

Heute haben wir eine Führung durch einen alten Stadtteil von Manila bekommen, von einem echt coolen Fremdenführer, der mich ein bisschen an Grame erinnert hat… aber wahrscheinlich erinnern mich alle coolen Fremdenführer an den.
Highlights der Führung waren eine Fahrt mit einer gaaaaanz bestimmt Tüv geprüften “Kutsche”



Und die beeindruckenste Kathedrale die ich je gesehen habe.
Seht euch das Bild an und lest dann weiter!



Also: Die Kathedrale wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut, allerdings wurde die komplette Dekoration der Decke und Wände nicht nachgebaut, sondern aufgemalt. Jegliche!!! 3Dimensionale Struktur der Decke, die ihr auf dem Bild sehr ist nicht echt, bis auf die 5 Bögen unter der der Decke.

So weit so gut. Hier noch ein paar Bilder.

Was ich so auf dem Zimmer mache :)


Unser Hotel


Ich halt



Der Manu^^ und der Garten der Kathedrale

Jo macht’s gut!

Mittwoch, 8. September 2010

Endlich wieder Internet!

Hallo, das ist echt nicht einfach so nen Blog zu schreiben. Immer wenn ich was aufschreiben will hab ich nicht genug Zeit um es fertig zu schreiben und dann erlebe ich schon wieder das Nächste, das ich aufschreiben will. Naja hier erstmal der erste Bericht und zwar von gestern.




06.09.

Jaa wir sitzen grad fröhlich mit 8 Mann/Frau in der Hotel Lobby vor unseren Laptops, warten aufs Abendessen und bringen das WIFI zum abstürzen. Auch mit uns in der Lobby sitzt ein uns unbekannter, frustriert aussehender Mann vor seinem PC, der wahrscheinlich wie wir versucht mit irgendwem zu skypen und alle 3 Minuten merkt dass seine letzten 5-1000000 Nachrichten nicht versendet wurden.



Ich erzähl mal ein bisschen:

Der Flug….verging wie im Flug (HA!!). Das Essen war ok und Blabla…alles gut eben, die Landung in Manila hab ich verschlafen… mist.
d
Manila ist… anders, aber doch ein bisschen so, wie ich‘s mir vorgestellt habe.

Großstadt, aber ganz anders als Berlin oder so. Alles ist groß und voll, aber es wirkt ein bisschen improvisiert, so als hätte sich die Stadt von ganz allein gebildet, einfach weil viele Menschen auf engem Raum leben (was ja auch eigentlich der natürliche Entstehungsprozess einer Stadt ist).

Versteht mich irgendwer?

Naja das ist bisher nur mein erster Eindruck, noch habe ich ja wenig Ahnung von den Strukturen hier und vielleicht ist improvisiert oft gar nicht so schlecht…



Also, der Verkehr hier ist wahnsinnig!! Ich dachte ja Schottland ist mit Linksverkehr und Hupen statt Bremsen eine Herausforderung, und ich hatte ja kurz mit dem Gedanken gespielt meinen Führerschein für hier umschreiben zu lassen (übrigens kostenlos) um mich mal zu erkundigen wie das mit nem Motorrad oder so aussieht. Aber nein danke, hier komm ich nicht zurecht! Weiß nicht wie ich das beschreiben sollte, kreuzt einfach in eurem Hirn die Begriffe „viele!! Fahrzeuge (was man sich so vorstellen kann)“ und „das Recht des Stärkeren“. Anscheinend fordern sich einige Kinder hier gegenseitig heraus, wer sich traut über die Hauptstraße zu rennen.

Übrigens: Die viel zu kalten Klimaanlagen in Gebäuden und Autos stören mich viel mehr als die Hitze… mit der komm ich gut klar.



Zum Seminar:

Viel Organisatorisches und viel so rumreden. Wir bekommen viele Alltagstipps wie „Die Philippinen singen gerne, sucht euch schon mal ein Lied aus, das ihr singen könnt wenn euch jemand auffordert… z.B. „Oh Tannenbaum““ Heute haben wir den DED Hauptsitz von Manila besucht und wurden den Mitarbeiten vorgestellt. Ganz angenehm aber irgendwie verwirrend in Manila in ein Gebäude zu gehen und plötzlich hängen da deutsche Poster usw.



Zum Hotel:

Alles gut! Klimaanlagen (meistens etwas zu kalt), Satellitenfernsehen auf den Doppelzimmern (Ich bin mit meinem Projektbuddy Manuel auf einem Zimmer), Anständiger Pool, WiFi in der Lobby… alles gut eben J

Achja: Es gibt hier einen Sender der heißt „Basketball TV“!! Da läuft den ganzen… ja den GANZEN TAG BASKETBALL. Also Live NBA und Länderspiele und wenn keins kommt dann alte spiele oder Berichte. Hammer geil!



Zum Essen:

8:00-9:00:

Frühstück, das mich an asiatisches Mittagsbuffet erinnert. Reis, gebr. Nudeln, Fisch usw. (Ich steh drauf)



Ca. 10:30:

Ein angestellter stellt ein Tablett Sandwichs zu uns in den Seminarraum



12-14:00:
Mittag essen. 2-3 Gänge. Ziemlich OK. Es gibt immer viel Reis mit irgendwas. Kein Bluffet.



Nachmittags:

Kaffe und Kekse oder so



Ab 18:00:

Abendessen. Nochmal Warmes essen ähnlich wie Mittags.



Alles in allem wird Viel und Oft gegessen.



Zu den Anderen Freiwilligen:

Einfach korrekte Leute. Wenn man keinen wirklich kennt hat man (also ich) das Gefühl Die, die man jetzt seit ein paar Tagen kennt schon sein ganzes Leben um sich gehabt zu haben. Das haben die anderen mir auch bestätigt… es macht den Umgang miteinander echt viel einfacher.



Insgesamt: Mir geht es richtig gut (übrigens auch gesundheitlich) und ich glaube das wird sich vorerst (zu mindest auf dem Seminar) auch nicht ändern!

Also euch alles gute usw. ;)





08.09.

Hallo!

Jo, hab ungefähr ne Minute mit Lukas, Peter, Mats und Stephan geskyped und ZACK Internet weg! Naja läuft…

Der Himmel ist bewölkt und die mit-dem-Fuß-mitwackel-Musik in der Lobby nervt, aber sonst ist alles gut.

Ich glaub in einem Jahr wiege ich mindestens 100 Kilo.

Gestern Abend waren wir in der Stadt in einer Bar mit etwas zu lauter Musik. Cool war: ein bald-Ehemaliger Freiwilliger hat uns ein bisschen gezeigt und ein paar Philippinische Freund/innen mitgebracht. Und auch cool war: ein „Bucket“ mit Bier (6x0.33 Flaschen im Eiseimer) also ca. 2L kosteten 180 Pesos also ca. 3,20€,

Mojito für ca. 1,60€… jaja J.

Sind mit dem Taxi zurück gekommen und auch das kostete nur 2,10€. Mit 5 Personen (ein bisschen gequetscht) geht das ziemlich klar!

Ziemlich ätzend… immer wenn man mal Zeit hat spielt das Internet nicht mit.



Naja bis denne